K

Kabelschlag
Eine der beiden Arten, nach welcher ein Seil geschlagen wird. Die Andere Technik heisst Trossenschlag.

Kahn
Kein Seemännisches Wort. Spottname für jede Art von Schiff.

Kajüte
Wohnraum unter Deck.

Kalfatern
Das Abdichten der Decks- und Außennähte. Meist wird dies mit geteertem Werg vorgenommen

Kanneliert
Kannelierung, Kanneluren (aus griech., lat. canna: Rohr), senkrecht konkave Rillen am Schaft eines Stützgliedes der klassischen Ordnungen. Die Kanneluren können scharfkantig aneinanderstossen (dorische Ordnung) oder durch Stege voneinander getrennt sein (ionische Ordnung).

Kapitän
( lat.capitaneus, Anführer ) Der Schiffführer welcher die tatsächliche Befehlsgewalt inne hat.

Kapitell (lat. capitellum: Köpfchen)
der oberste Teil einer Säule, eines Pfeilers, Pilasters.

kappen
Das durchschlagen von Tauwerk im Notfall.

Kardeel
Bestandteil des Fasertauwerks. Ein Tau wird je nachdem aus 3,4 oder noch mehr Kardeelen geschlagen.

Karyatide (griech.)
antike Baukunst, langgewandete Mädchenfiguren an Stelle von Säulen, auch Kanephoren (Korbträgerinnen) und Koren (Mädchen) genannt.

Kastanienholz
meist Holz der Edelkastanie, als Werkstoff ein sehr geschätztes Holz; es gleicht dem Eichenholz und ist unter Wasser sehr lange haltbar. Die französischen Weinfässer bestehen fast ausschliesslich aus diesem Material.

Kausch
Ring- oder herzförmige Verstärkung aus Metall oder Kunststoff, die im Tauwerk eingearbeitet wird.

Kavitation
Hohlraumbildung (z.B. an Propellern) infolge sehr hoher Strömungsgeschwindigkeiten.

kentern
Das seitliche Umkippen eines formstabilen Schiffes. Überschreiten des Kenterpunktes.

Ketsch
Zweimastiger Bootstyp, der vordere Mast ist höher als der achtere.

Kettenkasten
Schachtartiger Raum unter der Ankerwinsch zur Aufnahme der Ankerkette.

Kiel
Der Kiel ist das Rückgrat des Rumpfes. Auf ihm stehen quer die Bodenwangen, die in die Spannten übergehen.

Kielschwein
Das Kielschwein ist eine Verstärkung des Kielbalkens oberhalb der Bodenwrangen

Killen
Das /materialermüdende) Flattern eines Segels, wenn es bei einem zu vorlichen Wind nicht voll steht.

Kingsches Zirkulationsrohr
um eine bessere Wasserzirkulation im Kessel zu erhalten, wurden die Flammrohre mit einem Zirkulationsrohr Patent King (einstige Maschinenfabrik King & Cie., Zürich-Wollishofen) ausgerüstet.

Kirschbaumholz
die Qualität des Holzes ist gelbrötlich, kurzfaserig, hart, fest und schwer.

Klampe
Beschlag (heute aus Metall oder Kunststoff, früher aus Holz) zum Belegen von Leinen.

klarmachen
Bedeutet soviel wie bereitmachen oder vorbereiten zum Auslaufen , Gefecht usw.

Klipper
Hiermit werden allgemein schnelle, schlanke Großsegler mit Klipperbug bezeichnet.

Klüse
Öffnung in der Bordwand zum Durchführen von Ankerketten oder Leinen.

Knoten
Maßeinheit für die Geschwindigkeit. Ein Knoten entspricht einer Seemeile (1,852 km) pro Stunde. Auch gebraucht für jede wieder lösbare Verbindung zweier Seile.

Koje
Fest eingebautes Bett an Bord.
Kombüse
Schiffsküche.

Kolbendampfmaschine
Wärmekraftmaschine mit äusserer Verbrennung, bei welcher unter Druck stehender Wasserdampf auf den Kolben wirkt und Arbeit leistet.

Kolbenschieber
ein Absperrorgan ähnlich dem Flach- oder Pennschem Muschelschieber, jedoch mit zylinderförmigem Schieberspiegel.

koloriert
mit Farben ausgemalt.

Kompass
Der Kompass ist ein Instrument zur Anzeige von horizontalen Bezugsrichtungen. Seine Nadel zeigt nach magnetisch Nord.

Kompositkapitell
ein aus korinthischen und ionischen Stilelementen "zusammengesetztes" Säulenkapitell, welches man zuerst in der römischen Baukunst antrifft.

Konsole, Krage, Kragstein, Wandbrett. Krallentäfer
einfaches Riementäfer: an die Vorderkante der Riemen ist ein Rundstäbchen angestossen.

Kopfschlag
Der korrekte Knoten zum Belegen von Tampen auf Klampen.

Krängen
Die durch Wind oder Seegang hervorgerufene Neigung des Schiffes zur Seite. Eine in Folge schlechter Beladung oder Leck entstandene Neigung wird als Schlagseite bezeichnet.

Kreuzkopf
bei Kolbenmaschinen der Teil, der die Kolbenstange gerade führt, sie mit der schwingenden Pleuel- oder Treibstange beweglich verbindet und die Drücke auf die Führung überträgt.

Kröpfung
gekröpft, inmitten einer Welle ausgebildete Kurbel, bestehend aus zwei Schenkeln und dem (exzentrisch) dazwischenliegenden Kurbelzapfen.

Kurbelwelle
eine mehrfach gekröpfte Welle aus Flussstahl, auch aus Spezialgusseisen.

Kurs
Die Richtung, in die das Boot fährt. Dies kann sich auf eine Landmarke, auf eine Kompassrichtung oder auf den Wind beziehen.

kW
Abkürzung für Kilowatt (Einheit der Leistung: 1 Watt = 1 Joule pro Sekunde)

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